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Mike dem Teilzeitbeschäftigten.
Mike dem Hundgassiführer.
Mike dem liebenden Ehemann und neuerdings
Mike der Krankenschwester.
Was diese Entscheidung jetzt für meine Klage bedeutet weiß ich noch nicht. Im Moment ist mir einfach nur schlecht von soviel höchstrichterlicher Ignoranz und ich könnt einfach nur kotzen. Am liebsten in Karlsruhe…
Wie jedes Jahr nutzten wir auch in diesem unsere BlüBa-Dauerkarte um uns die Barocken Gartentage anzuschauen. Die Veranstaltung die heute begonnen hat und noch bis zum 04. Mai andauert, ist scheinbar größer geworden, denn die Anzahl der Stände ist gewachsen. Eigentlich ist es reine Selbstgeißelung sich das Jahr um Jahr anzutun, denn vieles der tollen Gartenideen lässt sich einfach auf einer Dachterrasse oder Balkon nicht verwirklichen. Wie zum Beispiel dieser wundervolle künstliche Bachlauf.
Ansonsten gab es wieder einige Künstler, die Figuren, Sitzgelegenheiten oder sonst Nützliches für den Garten aus Stein, Eisen, Holz oder Weiden, Ton und sonst allen möglichen Materialien herstellen. Vieles nicht ganz günstig, aber so ist es ja oft bei Kunst. Natürlich fehlten auch die Stände der Gärtnergeschäfte nicht, die allerlei Blühendes, Duftendes oder Gesundes für den Kräutergarten verkauften. Hier gab es durchaus auch das eine oder andere Pflänzchen, das zu gewöhnlichen Gartencenterpreisen verkauft wurde. Trotzdem und darauf sind wir stolz, haben wir keinen Cent ausgegeben. Als Familienväter sitzt der Euro eben nicht mehr ganz so locker.
Gehört zum Schloss, gab´s deshalb nicht zu kaufen.
Um dem großen Besucheransturm auszuweichen, sind wir bereits am Vormittag hingegangen. Die Idee hatten wohl auch andere Besucher, denn wirklich alleine waren wir nicht dort. Auch war das Wetter nicht beständig. In weiser Vorahnung drängte mein Mann zum Nachhausegehen. Keine Minute zu früh, wie sich herausstellen sollte. Denn kurz vor dem Regen waren wir wieder zu Hause.
Frau Postbotin hat heute geklingelt. Übergabe-Einschreiben für mich. Das ist ja nie gut. Ein grauer Umschlag aus Recycling-Papier mit Blauem Engel hinten drauf wird mir in die Hand gedrückt. Ich unterschreibe. Der Blaue Engel ist eigentlich gar nicht blau, fällt mir auf, sondern schwarz – vielleicht die Farbe ausgegangen? Aber Spaß beiseite – überlassen wir die Spitzfindigkeiten meinem Arbeitgeber. Er hat nämlich einige gefunden. In dem Briefumschlag steckte ein seitenlanges, gekonnt mit Paragraphenketten und Urteilszitaten vollgestopftes Dokument. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Hier die Zusammenfassung:
Ich nicht zahlen! Du klagen!
So, da haben wir den Salat. Und nun? Gerichteln durch alle Instanzen bis zum finanziellen Ruin? In der ersten Wut hab ich das gemacht, was ich in letzter Zeit immer mit Schreiben meines Arbeitgebers mache: gescannt und pdf-tiert. Nun, mit etwas kühlerem Kopf, schick ich das ganze mal per e-Mail an den Lesben- und Schwulenverband Deutschland. Dann sehen wir weiter. Es bleibt spannend…
Anmerkung zum Foto:
Ja, das Bild gibt’s auch in hell – darauf sieht man aber so hässliche Flecken auf der Maschine.
Nein, die Tasse gibt’s nirgendwo zu kaufen – es handelt sich um ein Einzelstück.
Guten Abend liebes Tagebuch. Das Motto dieser Woche lautet ja: Es liegt in deiner Macht, dass dein Leben glücklich dahinfließt. Ob sich das auch unsere Bundeskanzlerin Merkel sagte, als sie sich für die Eröffnungsgala der neuen Nationaloper in Oslo schick machte? Auf dem Bild hier fließt ja so einiges – dahin… Ich dachte erst, es sei eine Photomontage. Aber ich fürchte es ist ALLES echt.
Für mich definitiv ein Tag an dem einem die Brille – nicht aber etwa die alte schwarze um die’s sowieso egal wäre, nein, schon die neue, die nicht ganz günstige – völlig unangekündigt in zwei Teile bricht.
MR2-Sonntag, für mich ein Tag des großen Suchens nach unwichtigen Dingen, die dann aber doch ziemlich wichtig werden, wenn man sie nicht findet. Wie zum Beispiel vorgenannte schwarze Ersatzbrille und ein Paar Schnürsenkel. Die hab ich ganz bestimmt gekauft. Hundertprozentig. Nur jetzt ist das Paar wie vom Erdboden verschluckt. Ach, das Haus verliert doch nichts! Schön. Dumm nur, dass das werte Haus, das Vermisste immer erst dann herausrückt, wenn man bereits den Ersatz gekauft hat!
Um einen MR2 Sonntag handelt es sich auch, wenn es just in der Minute, wenn dann alles gefunden ist (natürlich hat man die Sachen an Orten gefunden, an die man die Dinge selbst definitiv nicht hingeräumt hat), das Baby, der Mann und der Hund endlich ausgehfertig sind, anfängt wie aus Kübeln zu gießen. Natürlich hört es, wenn es sich um einen echten MR2 Sonntag dreht, sofort wieder auf zu regnen. Allerdings erst, wenn die ganze Familie die Ausgehkluft ausgezogen und wieder an den Haken zurückgehängt hat.
Das alles macht aber einen schnöden Sonntag noch nicht zu einem MR2 Sonntag. Nein. Der Ritterschlag erfolgt erst, wenn man sich von diesen Kleinig- und Nichtigkeiten so ordentlich die Laune verderben lässt. Heute ist für mich so ein Sonntag. MR2 spricht sich französisch gelesen „merde“ aus. Sch…e.









