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Zumindest dem Datum nach. Nach Bildern würde es zum Geburtstag noch etwas dauern. Im Herbst und Winter hatte ich irgendwie keine Lust auf das Daily Pic Projekt und so sind wir heute erst bei Bild 214 und nicht bei 365 angekommen. Für das kommende Bilderjahr 2008/2009 gelobe ich aber Besserung. Ich muss zugeben, dass mich die Postpause grämt. Wirklich. Gerade die paar Wochen die wir im Dezember 2007 / Januar 2008 in den USA verbracht haben, hätte ich jetzt doch gern dokumentiert gehabt. Aber nun ist es zu spät. Unwiederbringlich. Also Schwamm drüber, auch wenn es schwer fällt. Bringt ja nichts.

Die Darstellung des Projekts auf meinem Blog konnte dank des Link-Tipps eines RSS-Begeisterten vereinfacht und verbessert werden. Früher musste ich das Bild manuell der Sidebar einfügen. Den Text zum Bild konnte man nur lesen, wenn man dem Link zu Ipernity folgte. Glücklicherweise bietet Ipernity zu den Bildern und Alben RSS-Feeds an. Durch einen RSS-Reader wird es möglich den Daily-Picture-Feed auf meinen Blog einzulesen und darzustellen. D.h. ich muss nun lediglich den Uploader mit Foto und Text füttern und schon ist auch mein Blog aktualisiert. Tolle Sache.

… nach hoffentlich wir alle. Wenn nicht, dann bist Du jetzt eine Stunde zu spät dran.

Ich frage mich ja zweimal im Jahr aufs Neue, was die ganze Uhrumstellerei eigentlich soll. Auf Wikipedia gibt es einen ganzen Aufsatz über Vor- und Nachteile der Sommerzeit. Ich hab ihn nicht gelesen – weil keine Zeit – schließlich wurde mir heute Nacht um Zwei eine Stunde Lebenszeit gestohlen. – Ok, ok, ich weiß, im Herbst bekomme ich sie zurück. Allerdings ohne Zinsen. Mensch, wäre das schön, wenn man seine Stunden verleihen könnte und sie mit Minuten- oder gar Stundengewinnen zurück bekäme.
Man stelle sich vor. Die ganzen unnötigen Wartezeiten im Leben. An der Bushaltestelle, beim Arzt, beim Bäcker, am Bahnhof, beim Frisör, am Flughafen, auf das nächste Gehalt, auf seinen Mann, auf das nächste Weihnachten, und und und. Wenn man diesen ganzen Zeitüberschuss einfach verleihen könnte. An einen Menschen der gerade nicht so viel Zeit hat und dringend welche benötigt. Der Zeitkreditnehmer gibt mir dann seine Wartezeit mit ein paar Gewinnminuten zurück. Das wäre doch nicht schlecht und wesentlich sinnvoller als dieses Uhrenvor- und Zurückgeschraube. Wenn ihr also einen Umsetzungsvorschlag habt für diese Idee, nur her damit.
Unsere freie Zeit haben wir – trotz Zeitdiebstahl – heute dank des schönen Wetters draußen verbringen können. Wir waren im BlüBa spazieren. Die haben dort dieses Jahr eine riesige Krone aufgestellt. Siehe Foto. Wir fanden’s nicht so toll, aber urteile selbst.

Achja und ich hab wieder mal ein “Daily Pic” gemacht… Bitte die Betonung nicht auf „täglich“ legen. ;-)

Mit dem heutigen Hintergrundmotiv des Daily Pic habe ich mich etwas schwer getan. Über eine Woche bin ich zwangsläufig zweimal täglich an dem Werbeplakat von „Nachtcafé“ vorbeigefahren. Als regelmäßiger Zuschauer der Sendung und natürlich auch um die Fotohintergründe einigermaßen abwechslungsreich zu gestalten, wollte ich mich unbedingt davor knipsen. Nur kam ich mir bei dem Gedanken, mich an die Hauptverkehrsstraße zu stellen und mich selbst zu photographieren blöd vor, zumal das Plakat nahe an einer Ampel positioniert wurde. Die Leute in den Autos hatten also Zeit mich anzuglotzen und sich zu wundern: „Was macht denn der Spinner da?“

Ich fuhr also täglich daran vorbei ohne, wie ich es mir fest vorgenommen hatte, anzuhalten um das Foto zu machen. Bislang machte ich auch immer den Tag über ein „Ersatzfoto“, für den Fall, dass ich doch nicht anhalten würde. Darauf verzichtete ich heute bewusst. Auf dem Spaziergang mit Caramel habe ich nicht mein Handy gezückt und auf den Auslöser gedrückt. Nein, heute würde ich mutig sein, komme was da wolle! Wenn nicht heute am Freitag, wann dann? Heute Abend ist nämlich wieder im SWR3 um 22.00 Uhr Austrahlungstermin von „Nachtcafé“ mit Wieland Backes. Eine Talkshow die im Ludwigsburger Lust- und Jagdschloss Favorite aufgezeichnet wird.

Vor ein paar Monaten haben wir das kleine verspielte Schlösschen erstmalig von Innen besichtigt. Dabei wurde mir auch klar, warum Eintrittskarten für die Aufzeichnung nicht käuflich sind. Diese werden nämlich verlost. Man muss eine Postkarte an den SWR schreiben und mit etwas Glück gewinnt man dann zwei Tickets. Meine Postkarten, die ich vor ein paar Jahren verschickt hatte, waren nicht unter den glücklichen Gewinnern. Vielleicht sollte ich bald mal wieder ein Kärtchen schreiben. Im Fernsehen sieht der Raum in welchem die Sendung aufgenommen wird groß aus – ja fast riesig. In der Realität fragt man sich schon, wo denn die ganzen Kameras stehen, die Gäste und die Zuschauer sitzen. Winzig klein ist es dort! Also kein Wunder, dass es nur so wenige Eintrittsarten gibt. „Nachtcafé“ ist übrigens keine Talkshow im Format der Privatsender. Es geht „ruhiger“ und „sittlicher“ zu. Und, heute entdeckt: „Nachtcafé“ goes modern! Ausschnitte kann man sich als Podcast downloaden. Das werde ich jetzt vielleicht gleich mal tun.

Hier noch der Link zur Sendung.

Vor einiger Zeit bin ich auf YOUTUBE auf das Video von Noah K. gestoßen. Seine Idee, jeden Tag ein Selbstfoto zu schießen, fand ich sofort irgendwie klasse, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas “zu streng” umgesetzt wurde. Noah achtet immer darauf, dass sein Gesichtsausdruck und der Abstand zur Kamera ungefähr gleich bleibt. Der Bildhintergrund kommt kaum zur Geltung. Für sein Video ist diese Art der Aufnahme sicherlich von Vorteil, da bei unregelmäßigem Abstand zur Kamera und etwaige Kopfbewegungen und Gesichtszüge die Bilder wahrscheinlich zu sehr springen und ruckeln würden.
Mich reizt fortan aber eine andere Art des täglichen Fotos umzusetzen. Mir geht es nicht darum am Ende sehen zu können, wie mir ein Bart gewachsen ist, meine Frisur sich verändert hat oder ich dicker geworden bin. Vielmehr interessiert mich, wie meine Tage gewesen sind. Wo war ich? Was habe ich erlebt? War ich gesund oder krank? Gut oder schlecht gelaunt? Traurig oder glücklich? Was hatte ich an? Die täglichen Bilder sollen eine Geschichte erzählen – die Geschichte meiner Tage auf diesem Planeten. Von daher kann ich auch nicht schreiben wie lange dieses Projekt andauern soll – sicherlich nur solange es mir Spaß macht – vielleicht sogar bis ans Ende meiner Tage. (Bis dahin ist aber hoffentlich noch sehr sehr viel Zeit.) Aber wer weiß das schon?
Ziemlich selbstverliebt und exibitionistisch findest Du? Ja. Diesen Gedanken hatte ich auch und vermutlich muss ich mir diesen Vorwurf auch gefallen lassen. Deshalb wurde diese Idee bislang nur mit mir herumgetragen und nicht umgesetzt. Erst mit Onlinestellung meines neuen Blogs vor sechs Tagen, sagte ich mir achselzuckend: Was soll’s?! MIKE’s DAILY PIC geht mit online!! Ich erzähle hier sowieso schon so viel Privates, da kommt es auf so ein paar Fotos auch nicht mehr an. Sicherlich hat mir zu meinem “Mut” auch verholfen, dass es noch andere DAILY PICer gibt. Ein weiteres sehr schönes und beeindruckendes wenn auch `nur´ jährliches Format findet ihr hier bei Familie Diego Goldberg.
Ich hoffe ich konnte den Hintergrund von Mike’s Daily Pic etwas erläutern und dem Einen oder der Anderen macht dieser Blog hier Spaß.
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